Vom 5. bis 7. September machten sich einige wrackbegeisterte Mantas auf den Weg nach Frankreich, um im Lac d’Annecy die "Le France" zu betauchen. Mit dabei waren Tamara, Bea, Lukas, Mario, Thomas Reiner, Marco und Nevil.
Schon die Anreise am Freitag war ein Abenteuer für sich, Genf hat uns mit einem Megastau empfangen, sodass wir ziemlich entnervt in unserer Unterkunft in Sévrier ankamen. Immerhin entschädigte der Apéro von Bea und Lukas auf der grosszügigen Terrasse für die lange Fahrt. Obwohl wir den Apéro ausgiebig genossen, landeten wir später doch noch in einem Restaurant für ein Nachtessen. Zurück in der Unterkunft liessen wir den Abend gemütlich mit einem Bier und Glas Wein ausklingen.
Am Samstag ging es früh los, zwei besonders motivierte Mantas joggten sogar noch Frühmorgens in der Dunkelheit. Anschliessend stärkten wir uns in der Bäckerei mit einer ordentlichen Ladung Croissants, salzigem und süssem Gebäck und viel Kaffee. Danach ging’s zur Tauchbasis La Coulée Douce. Nach kurzer Instruktion und vorbereiten des Equipments stiegen wir ins Boot und machten uns auf die 20-minütige Fahrt hinaus zum Wrack.
Es erwartete uns ein Freiwasserabstieg auf rund 40 Meter. Unten merkten wir zwar schnell, dass die Sicht nicht berauschend war, aber das Wrack selbst machte alles wett: gut erhalten, spannend zu betauchen und mit vielen Möglichkeiten ins Innere vorzudringen. Nach fast einer Stunde tauchten alle mit einem breiten Grinsen wieder auf. Am Nachmittag war ein weiterer Wracktauchgang leider nicht drin, also nutzten wir die Zeit für einen gemütlichen Bummel in Annecy: Glace essen, durch die Altstadt schlendern und einfach Sonne tanken. Das Abendessen gab’s ebenfalls dort, bevor wir uns auf den nächsten Tauchtag vorbereiteten.
Da wir uns am Sonntag früher besammelten, waren wir das das erste Boot am Wrack, ein grosser Vorteil, denn so hatten wir die Le France bis auf die wenigen französischen Taucher, mit denen wir das Boot teilten, für uns allein. Erst beim Dekostopp wurde es hektisch: französische Taucher tauchten kopfüber an uns vorbei und sorgten für reichlich Unterhaltung. Man musste aufpassen, nicht abgeschossen und mit in die Tiefe gerissen zu werden.;-) Kaum aufgetaucht, war der Platz dann plötzlich überlaufen. Boote, Taucher im Wasser, Hektik überall. Wir waren froh, fertig zu sein und gemütlich den Weg zur Basis antreten zu können.
Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns auf die Heimfahrt. Vier Stunden später trafen wir uns auf der Raststätte Kemptthal für einen letzten Snack und verabschiedeten uns dann voneinander.
Fazit: ein rundum gelungenes Wochenende mit tollen Leuten, viel zu lachen, etwas Abenteuer und einem Wrack, das uns sicher noch länger im Kopf bleibt. Gerne wieder! Ein grosses Dankeschön geht an Lukas Knöpfel für die hervorragende Organisation.
Text und Bilder: Nevil Baumann
Fotos: Diverse Teilnehmer