Necker Flusswanderung 2025

Ein Napoleoner, zwei Subteamler, zwei Mantas und die Gästin Hildi trafen sich am Freitagabend, dem achten August, bei perfekten Wetter- und Wasserbedingungen gleich hinter Lütisburg bei der Beton-Autobrücke. Seit einem Jahr ist die Überfahrt gesperrt, weil ein Teil der strassennahen Böschung vor der Brücke in den Fluss abgerutscht ist- Sanierungsziel 2027.

Mit einem übervollen Auto fuhren wir gemeinsam zum Startpunkt Anzenwil und stiegen dort in den Fluss mit seinen abendlichen, angenehmen 20 Grad Wassertemperatur. Eineinhalb Stunden später erreichten wir die uns bekannte Kiesbank, die genau auf Abend- und Morgensonne ausgerichtet ist. Dank dem vielen Schwemmholz brannte nullkommanichts ein stattliches Feuer. Nörbi nutzte die Gelegenheit, mit Schnorchel und Brille den Fischbestand zu prüfen: Barben, Forellen Alet/Döbel, teilweise in idealer Pfannengrösse.

Es wurde gegrillt, getrunken, geplaudert und spät in der Dunkelheit suchten alle ihre einsamen Nachtplätze. Die einen schliefen subito, einige berichteten am Morgen von schönen Sternschnuppen in der vollmondhellen Nacht und andere von wilden Träumen.

Geweckt mit der aufgehenden Sonne wurde bald gemütlich gefrühstückt und gepackt. Dem auf 14 Grad abgekühlten Flusslauf folgten wir wieder rund eineinhalb Stunden bis zu unserem Treffpunkt in Lütisburg. Als Premiere in dieser Derniere machten wir noch eine erweiterte Zusatzrunde zum Zusammenfluss von Necker und Thur, auch ein sehr schöner Platz etwas abseits der Wochenendbelegung.
Ja, es war die Derniere. Was bleibt sind tolle Erinnerungen an viele Flusswanderungen im Necker.

Text und Bilder:        Fredi Zgraggen
Fotos:        Diverse Teilnehmer

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